Wie passt man seine Wohnung im Alter an?


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Wie passt man seine Wohnung im Alter an?
Wie passt man seine Wohnung im Alter an?

Mit zunehmendem Alter wird das eigene Zuhause immer wichtiger. Die meisten Menschen möchten so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Doch eine Wohnung, die mit 40 oder 50 Jahren praktisch war, kann mit 70 oder 80 Jahren plötzlich Risiken mit sich bringen. Stürze, schwierige Treppen, ein rutschiges Badezimmer oder schlecht erreichbare Schränke können den Alltag komplizierter und gefährlicher machen.

Warum sollte man die Wohnung im Alter anpassen?

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Viele Unfälle im Alter passieren zu Hause. Besonders Stürze gehören zu den häufigsten Ursachen für Krankenhausaufenthalte bei älteren Menschen. Eine altersgerechte Wohnung reduziert dieses Risiko erheblich und erleichtert den Alltag.

Eine angepasste Wohnung hilft:

  1. Stürze zu vermeiden
  2. Bewegungen zu erleichtern
  3. Schmerzen und Anstrengung zu reduzieren
  4. Selbstständigkeit länger zu erhalten
  5. Den Umzug zu vermeiden oder hinauszuzögern

Das Ziel ist nicht, die Wohnung in ein Krankenhaus zu verwandeln, sondern sie sicher, praktisch und komfortabel zu gestalten.

Welche Räume sollten angepasst werden?

Nicht alle Räume sind gleich wichtig. Einige Bereiche der Wohnung sind besonders entscheidend, weil dort die meisten Unfälle passieren oder die meisten Schwierigkeiten auftreten.

RaumRisikenMögliche Anpassungen
Badezimmer Rutschgefahr, Ein- und Aussteigen aus der Badewanne Haltegriffe, bodengleiche Dusche, rutschfeste Matten, Duschsitz
Küche Schwer erreichbare Schränke, Sturzgefahr Häufig genutzte Gegenstände nach unten stellen, gute Beleuchtung
Schlafzimmer Aufstehen in der Nacht, Stolpergefahr Nachtlicht, Bett in richtiger Höhe, Telefon in der Nähe
Treppen Sturzgefahr Handläufe, Treppenlift, gute Beleuchtung
Wohnzimmer Teppiche, Kabel, Möbel Teppiche fixieren, Kabel sichern, genügend Platz zum Gehen

Das Badezimmer: Der wichtigste Raum

Das Badezimmer ist der Raum, in dem die meisten Stürze passieren. Wasser, glatte Oberflächen und Bewegungen wie Einsteigen in die Badewanne machen diesen Raum besonders gefährlich.

Wichtige Anpassungen im Badezimmer:

  1. Haltegriffe in der Dusche und neben der Toilette
  2. Rutschfeste Matten
  3. Duschsitz
  4. Bodengleiche Dusche statt Badewanne
  5. Erhöhte Toilette
  6. Gute Beleuchtung
  7. Thermostat gegen zu heißes Wasser

Diese Veränderungen können das Risiko eines Sturzes erheblich reduzieren und den Alltag deutlich erleichtern.

Die Küche sicherer machen

In der Küche ist es wichtig, dass alles leicht erreichbar ist und dass man sich sicher bewegen kann. Viele ältere Menschen haben Schwierigkeiten, hohe Schränke zu erreichen oder schwere Töpfe zu heben.

Praktische Tipps:

  1. Häufig genutzte Gegenstände auf Hüfthöhe lagern
  2. Keine schweren Gegenstände in hohen Schränken
  3. Rutschfester Boden
  4. Gute Beleuchtung
  5. Stabile Stühle oder Hocker
  6. Induktionsherd statt Gas, wenn möglich

Eine gut organisierte Küche reduziert das Unfallrisiko und spart Energie im Alltag.

Beleuchtung: Ein oft unterschätzter Faktor

Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich das Sehvermögen. Eine schlechte Beleuchtung erhöht das Risiko zu stolpern oder zu stürzen.

Wichtige Maßnahmen:

  1. Nachtlichter im Flur und Badezimmer
  2. Lichtschalter gut erreichbar platzieren
  3. Bewegungsmelder
  4. Starke Beleuchtung in Küche und Bad
  5. Keine dunklen Bereiche in der Wohnung

Eine gute Beleuchtung ist eine der einfachsten und effektivsten Anpassungen.

Kleine Anpassungen mit großer Wirkung

Man muss nicht sofort große Umbauten machen. Viele kleine Veränderungen können sofort helfen:

  1. Teppiche entfernen oder befestigen
  2. Kabel sichern
  3. Rutschfeste Schuhe tragen
  4. Telefon immer in Reichweite
  5. Notrufsystem installieren
  6. Möbel so platzieren, dass man sich gut bewegen kann
  7. Stabile Stühle mit Armlehnen verwenden
  8. Handläufe im Flur installieren

Diese kleinen Maßnahmen können das Risiko von Unfällen deutlich reduzieren.

Wann sollte man die Wohnung anpassen?

Viele Menschen warten zu lange. Idealerweise sollte man die Wohnung anpassen:

  1. Nach einem Sturz
  2. Wenn das Gehen schwieriger wird
  3. Wenn Gleichgewichtsprobleme auftreten
  4. Nach einem Krankenhausaufenthalt
  5. Wenn man Hilfe im Alltag benötigt
  6. Spätestens ab 70–75 Jahren sollte man die Wohnung überprüfen

Je früher man Anpassungen macht, desto länger kann man zu Hause bleiben.

Wohnung im Alter anpassen

Welche Anpassungen sind im Alter am wichtigsten?

Am wichtigsten sind Anpassungen im Badezimmer, eine gute Beleuchtung, das Entfernen von Stolperfallen und Handläufe an Treppen oder im Flur.

Zahlt die Krankenkasse Anpassungen der Wohnung?

In der Schweiz können in bestimmten Fällen Hilfsmittel oder Anpassungen teilweise übernommen werden, insbesondere wenn eine ärztliche Notwendigkeit besteht.

Sollte man die Wohnung anpassen, bevor Probleme auftreten?

Ja, das ist empfehlenswert. Prävention ist der beste Weg, um Stürze und Unfälle zu vermeiden und die Selbstständigkeit zu erhalten.

Was tun, wenn die Wohnung nicht angepasst werden kann?

Wenn eine Wohnung nicht angepasst werden kann, kann ein Umzug in eine barrierefreie Wohnung oder in eine Umgebung mit mehr Unterstützung sinnvoll sein.

Welche Hilfsmittel helfen älteren Menschen zu Hause?

Haltegriffe, Duschsitze, Treppenlifte, Notrufsysteme, Gehhilfen und gute Beleuchtung gehören zu den wichtigsten Hilfsmitteln.

Möchten Sie so lange wie möglich sicher zu Hause leben?

Mit zunehmendem Alter wird die Wohnung immer wichtiger für Sicherheit, Komfort und Selbstständigkeit. Manchmal reichen kleine Anpassungen, manchmal wird das tägliche Leben zu Hause jedoch schwieriger. In solchen Situationen ist es wichtig, sich frühzeitig über die verschiedenen Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten zu informieren, um die beste Entscheidung für die Zukunft zu treffen.

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